Dezember 2019/Januar 2020

Putzschäden an unserer Heilandskirche

Wie bereits berichtet, haben wir Bauantrag und Anträge auf

Fördermittel für die im vergangenen Winter massiv zutage

getretenen Putzschäden an der Heilandskirche gestellt, um weitere

Schäden durch eindringendes Regen- und Schmelzwasser zu

verhindern. Schon jetzt sammeln wir deshalb jeweils an den

Ausgängen der Kirche für diesen Zweck. Darüber hinaus sind wir

angewiesen auf die Opferbereitschaft aller unserer

Gemeindeglieder und rufen Euch alle auf, dieses Vorhaben durch

Eure Extraspenden zu unterstützen. Gemeinsam sind wir stark.

Gemeinsam werden wir es schaffen, dass unsere Heilandskirche

uns und nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

Wie immer können Spenden persönlich im Pfarramt oder in den

Gottesdiensten und Veranstaltungen gegen Quittung

abgegeben oder auf unser Spendenkonto bei der Sparkasse

überweisen werden. Wir freuen uns über jeden kleinen und

großen Betrag.

 

Spendenkonto:

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Lauterbach

IBAN: DE13 8705 4000 3111 0000 35

BIC: WELADED1STB - Heilandskirche

 

für den Kirchenvorstand Lauterbach
Bernhard Fuß

Keine Trauung

Lediglich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR wurde mit dem

sogenannten „Gottesdienst zur Eheschließung“ (GdzE) kurz vor der

Wende eine Möglichkeit geschaffen, die es dem jeweils christlichen

Partner ermöglichen kann, die Ehe wenigstens mit einem

Gottesdienst und dem christlichen Zuspruch zu beginnen, obwohl

für ihn eine Trauung wegen seines nichtchristlichen Partners nicht

möglich ist. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei

lediglich um einen Gottesdienst, der sich von einer Trauung

unterscheidet und im Gegensatz zur Trauung auch nicht in den

Kirchenbüchern eingetragen wird. „Zur Trauung gehören neben

Schriftlesungen, Gebeten, Liedern und Ansprache die Traufragen

und die Einsegnung. Die Traufragen müssen im Gottesdienst zur

Eheschließung entfallen. Durch ihre Antworten müssten sich die

beiden Ehepartner zu den Verheißungen Gottes bekennen und

Gottes Anspruch an ihr gemeinsames Leben bejahen...“

Das kann der nicht christliche Ehepartner nicht leisten. Auch eine

persönliche Segnung, die identisch ist mit der christlichen Trauung,

ist nicht vorgesehen.

 

Voraussetzung für den GdzE sind insbesondere:

- Bereitschaft zur Führung einer Ehe auf Lebenszeit

- dass der nichtchristliche Partner seinen christlichen Partner

nicht in der Ausübung seines Glaubens hindern wird

- dass die christliche Kindererziehung nicht abgelehnt wird

- dass beide den GdzE gern wollen

 

Ausdrücklich sei an dieser Stelle hingewiesen, dass die bessere

Möglichkeit der kirchlichen Trauung besteht, wenn der

nichtchristliche Partner sein eigenes JA zum christlichen Glauben

findet und sich taufen lässt. Zudem sinkt das Konfliktpotential in der

Ehe, wenn auch in diesem Punkt beide an einem Strang ziehen und

einander besser verstehen. Voraussetzung für die Taufe eines

Erwachsenen ist eine Zeit der aktiven Auseinandersetzung mit dem

christlichen Glauben, wie es z.B. in Glaubenskursen oder einer

extra angebotenen Taufvorbereitung geschieht. Sprechen Sie mich

gern an und wir finden eine Lösung.

 

Ihr Bernhard Fuß

Der Kirchenvorstand informiert

 

Sitzung am 7. Oktober 2019

 

Strukturveränderungen in unserer Region

 

Der Kirchenvorstand diskutiert ausführlich den

Vorschlag des regionalen Strukturausschusses, nach dem ein

Schwesternkirchverhältnis aus den 5 Kirchgemeinden Kühnhaide,

Lauterbach, Pobershau und Zöblitz zu bilden und in einem 10-

Punkte-Papier konkretisiert ist. Die Kirchgemeinden Kühnhaide,

Pobershau und Zöblitz haben dies bereits beschlossen.

 

Außenputz Heilandskirche

 

Ein Bau- und Förderantrag ans Landeskirchenamt und ein

Förderantrag an die Denkmalsbehörde werden gestellt. Die

Entscheidung bei der Landeskirche erfolgt im Rankingverfahren:

Alle Anträge werden mit Punktesystem bewertet und der Reihe

nach genehmigt, solange sich noch Geld im Fördertopf befindet. Bei

Ablehnung kann man sich beim nächsten Mal bewerben.

 

Sturmschaden am Pfarrgrundstück

 

Auf der alten Dorfstraße hinter dem Pfarrhaus ist ein Baum

entwurzelt worden und hat den Zaun zerstört. Eine Rechnung liegt

vor.

 

Friedhof

 

Das neue Gräberfeld für die pflegevereinfachten Gräber soll neu

gestaltet werden. Der Friedhofsausschuss soll gesondert darüber

beraten und dem KV einen Vorschlag unterbreiten.

 

Anfrage des Lichtblick e.V.

 

Die Anfrage betrifft den bereits gestellten Antrag auf finanzielle

Unterstützung des Vereins bei den Baukosten für das neue

Gemeindehaus. Eine Aussage ist momentan noch nicht möglich, da

zuerst der Haushaltplan 2020 inklusive Stand der Reserven beraten

werden muss.

 

Nachfolge Kanzlei

 

Durch den geplanten Vorruhestand von Regina Wohlgemuth zum

01.01.2020 muss beraten werden, wie die Aufgaben in Zukunft

erledigt werden können und sollen. Bestimmte Arbeiten müssen

nicht unbedingt in Lauterbach stattfinden, Sprechstunden sind

weiter zu gewährleisten. Insgesamt wird der Stellenumfang sich

verringern müssen, da nur noch die Hälfte der bisherigen

Zuweisungen für die Stelle zur Verfügung stehen. Eine gemeinsame

Lösung mit den zukünftigen Schwesterkirchgemeinden ist unbedingt

anzustreben. Das betrifft auch die anstehende Neubewertung der

Stelle des Friedhofsmitarbeiters. Die Zusammenarbeit mit den

anderen Gemeinden soll Erleichterung, Konzentration und

rationelles Arbeiten ermöglichen, um Kräfte und Finanzen zu

sparen.

 

Sitzung am 4. November 2019

 

Haushaltplan 2020

 

Der Entwurf dazu ist zunächst nicht und nun erst frisch am Tag des

KV angekommen. Eine verantwortliche Bewertung und Beratung ist

somit nicht möglich und damit erfolgt die Vertagung auf die

Dezembersitzung.

 

Zuschuss für Gemeindehaus an Lichtblick e.V.

 

Entscheidung muss ebenfalls auf Dezember vertagt werden, da

vorher die Beratung des Haushaltplanes nötig ist. Fest steht jedoch,

DASS der Kirchenvorstand den Bau fördern will.

 

Bauantrag Außenputz Heilandskirche

 

Der Finanzierungsplan muss geändert werden, da uns bei der

Erstellung fehlerhafte Infos zu den Fördermitteln vorlagen. Die

Kirchgemeinde muss dazu etwa 16.500 Euro aufbringen. Insgesamt

belaufen sich die zu erwartenden Kosten auf rund 54.500 Euro. Wir

müssen unsere Gemeindeglieder und Dorfbewohner wieder um

eine hohe Beteiligung beim Spenden bitten, um das Vorhaben

bewältigen und Schäden von der Kirche abhalten zu können.

 

Zusammenschluss in der Region zu fünf Schwesternkirch-

gemeinden

 

Im regionalen Strukturausschuss wurde am 09.10.2019 der

Schwesternkirchvertrag beschlossen und durch das bereits

bekannte 10-Punkte-Programm konkretisiert, durch die vier

Kirchenvorstände Kühnhaide, Lauterbach, Pobershau und Zöblitz

unterschrieben und an das Regionalkirchenamt gesandt. Der

Kirchenvorstand Marienberg verweigerte die Unterschrift und

möchte nach wie vor möglichst sofort einen Zusammenschluss aller

fünf Kirchgemeinden zu einer vereinigten Kirchgemeinde mit dann

nur noch einem Kirchenvorstand für alle. Wenigstens aber auf dem

Weg dorthin bestehen sie darauf, dass sich Lauterbach und Zöblitz

sowie Pobershau und Kühnhaide sofort vereinigen und ab sofort

jeweils nur noch einen gemeinsamen Kirchenvorstand bilden. Das

haben die Kirchenvorstände Lauterbach und Zöblitz entschieden

abgelehnt. Grund für diese Haltung Marienbergs sind

Befürchtungen eines erhöhten Verwaltungsaufwands, da sie davon

ausgehen, dann anstellende und verwaltende Kirchgemeinde für

alle fünf Gemeinden zu sein. So haben wir zwei Kompromiss-

vorschläge mitgesandt, in denen Marienberg diese Aufgabe nicht

hätte. Alles liegt nun beim Landeskirchenamt, was laut Gesetz nun

eine Entscheidung herbeiführen kann. Sollte diese nicht den

Beschlüssen der Kv‘s entsprechen, so können die unterlegenen

Parteien noch Klage dagegen erheben.

Wir gehen davon aus, dass dies für uns nicht nötig sein wird, da wir

sowohl von der Anzahl der Gemeindeglieder als auch von der

Anzahl der Kirchvorsteher her zusammen mit den drei anderen

Gemeinden die Mehrheit bilden und außerdem zwei

Kompromissvorschläge vorgelegt haben. Doch sicher ist das

keinesfalls.

 

Nachfolge von Regina Wohlgemuth

 

Gegenüber der vorherigen KV-Sitzung gibt es in dieser Sache

bereits konkrete Vorschläge und Gespräche mit einer der anderen

Kirchgemeinden. Auch das Interesse einer Mitarbeiterin wurde

signalisiert, die Arbeiten evtl. mit zu übernehmen. Weiteres soll

inzwischen konkretisiert werden und die Mitarbeiterin der anderen

Kirchgemeinde zum Gespräch in den KV eingeladen werden.

 

Renovierung Gemeinderäume im Pfarrhaus

 

Eine Entscheidung über den Vorschlag aus dem Bereich der

Mitarbeiter wurde vertagt.

 

Gemeindeaufbauausschuss

 

Das Protokoll des Ausschusses, in dem es insbesondere um

Veranstaltungen im Jahr 2020 ging, wurde erläutert und dem

zugestimmt.

 

Termine

 

Die Termine für die Sitzungen des Kirchenvorstandes im Jahr 2020

wurden festgelegt. Meistens handelt es sich um den 2. Montag im

Monat. Durch Ferien und Feiertage kann es hin und wieder auch

der 1. Montag sein. In diesem Jahr steht nach der Sommerpause

zudem die Neuwahl unseres Kirchenvorstandes an, der vermutlich

traditionell am 1. Advent 2020 eingeführt wird. 

 

Vorsitzender des KV

Pfarrer Bernhard Fuß

Neues vom CVJM Lichtblick und Projekt Gemeindehaus

Nun steht der Winter vor der Tür.

Wir hoffen sehr, dass das Wetter

die nächsten Wochen noch warm

und trocken bleibt, dass wir die

Fenster einbauen können und die

zweite Dachhälfte gedeckt werden

kann. Danach können wir innen mit

den Vorbereitungen für die Elektrik

beginnen. Bis Jahresende soll auch

schon die Rollstuhlrampe vor dem Haupteingang fertig werden.

Bitte unterstützt uns auch weiterhin, indem ihr vor allem für uns

betet und vielleicht auch für das Projekt spendet oder bei

Arbeitseinsätzen mit helft!

 

Unsere Bankverbindung lautet:

CVJM Lichtblick e.V.

IBAN: DE88 8705 4000 0725 0505 94

Erzgebirgssparkasse

 

Bei Fragen zum Projekt könnt ihr euch gern an Stefan Macher,

Tony Beck, Johannes Glöckner oder Anne Macher wenden.

Aktuelle Termine für die nächsten Baueinsätze könnt ihr bei Stefan

Macher (0162/9617380/mail@stemac.de) erfragen oder im Internet

nachlesen: www.cvjm-lichtblick.de

 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

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