April/Mai 2019

Frauen suchen Männer!

Ja, richtig gelesen: Männer gesucht. Schon seit einiger Zeit wünschen sich die Frauen unseres Frauendienstes und die zwei jeweils anwesenden Männer, dass sie nicht mehr unter sich sind.

 

„Wir müssen nach einem neuen Namen suchen“, meinten die Frauen deshalb in ihrer monatlichen Nachmittagsrunde im Februar. Frauendienst? Warum heißen wir eigentlich so? Können wir den Namen nicht ändern? Sonst wird sich niemals ein Mann hierher trauen!“ Der Sinn für den Namen ist ihnen abhanden gekommen. Und dann waren sie auch schon mittendrin im regen Austausch und suchen nach einem neuen Namen.

Vielleicht „Seniorennachmittag“? Doch das klingt manchem zu alt. „So alt sind wir ja noch gar nicht. Jüngere trauen sich dann nicht herzu. Wir wollen ja nicht nur die Männer erreichen, sondern auch Frauen oder Ehepaare“.

Oder: „Die Fröhlichen 60plus“ oder „55plus“? Das klingt offener.

Bitte helft uns bei der Namenssuche. Auch Jüngere dürfen sich natürlich gern beteiligen. Wer hat einen Vorschlag?

 

Doch mindestens genauso wichtig: Schau mal bei uns vorbei, wenn du dich der genannten Altersgruppe zugehörig fühlst.

Wir sind eine aktive Gruppe, tauschen uns aus, beschäftigen uns gern mit einem Thema anhand der Bibel, trinken gern Kaffee, essen Kuchen und Herzhaftes, unternehmen hin und wieder etwas gemeinsam, sind offen für Neues und halten zusammen.

Vielleicht bringst du auch neue Gedanken und Ideen mit? Schau doch mal rein. Bis zu einem neu gefundenen Namen, heißt es im Gemeindebrief und den Bekanntmachungen ab sofort:

 

Herzlich willkommen bei den „60plus“!

Der Kirchenvorstand informiert

Sitzung am 11. Februar:

 

1. Die künftige Struktur unserer Region:

Da im Strukturausschuss unserer Region zwei gegen-sätzliche Willensbekundungen im Raum standen, wobei jede Gruppe die Position der anderen verstand und nachvollziehen, jedoch nicht zur gleichen Position finden konnte, wurde ein Kompromiss beschlossen. Im Raum standen zur Bildung:

Entweder: Schwesternkirchverhältnis mit den Kirchgemeinden Kühnhaide, Lauterbach, Marienberg, Pobershau und Zöblitz.

Oder: Eine einzige Vereinigte Kirchgemeinde Marienberg mit den genannten Gemeinden.

Der Kompromiss lautet: Marienberg bleibt im Verbund zunächst allein und die restlichen Kirchgemeinden bilden ein Schwestern-kirchverhältnis. Trotzdem arbeiten allen zusammen. Da das von der Landeskirche so nicht vorgesehen ist, muss eine Sonderlösung beantragt werden. Unser KV sprach sich dafür aus.

 

2. Die Anschaffung eines Rasentraktors für den Friedhof wurde beschlossen, um die Arbeit zu erleichtern, Arbeitszeit zu sparen und gleichzeitig weitere Arbeiten mechanisch zu erledigen.

 

3. Kirchgeldbeschluss: Das Kirchgeld wird auch in diesem Jahr in der seit 2004 beschlossenen und vom sächsischen Finanz-ministerium genehmigten Höhe erhoben. Die Bescheide sollen Ende April zugestellt werden.

 

4. Abrechnung der Entgelte für Sargträger: Bisher kassierte die Stadtverwaltung das Entgelt für die Träger. Ab sofort geschieht dies durch unsere Kirchgemeinde und wird ohne Abzüge an den anstellenden Betrieb weitergeleitet. So müssen nun jeweils zwei verschiedene Formulare an die Angehörigen ausgegeben werden: Kostenrechnung für die Träger und Gebührenbescheid vom Friedhofsträger Kirchgemeinde.

 

5. Beschluss für ein Benefizkonzert zugunsten des Lichtblick e.V. am 7. April, 15.00 in unserer Kirche

 

6. Unsere Kirchnerstelle (Norbert Schulze) wird auf zwei Personen aufgeteilt. Der Gesamtumfang bleibt bestehen.

 

7. Für unsere Orgel wird ein Pflegevertrag abgeschlossen, da wir keinen angestellten Kantor mehr besitzen, der sich regelmäßig um die Orgel kümmern kann.

 

Weitere Themen waren der genehmigte Haushaltplan, das Treffen der Verantwortlichen für das „Jahr der Erprobung“ und neue Fotos für Urkunden unserer Kirchgemeinde.

 

Sitzung am 11. März:

 

1. Der Strukturvorschlag (s. vorige Sitzung) wurde vom Superintendenten bemängelt und mit dem Auftrag versehen, ihn neu zu diskutieren. Der KV findet zu keiner neuen Lösung und möchte hören, wie die anderen Kirchgemeinden auf die gleichen

Schreiben reagiert haben.

 

2. Das Protokoll des Gemeindeaufbauausschusses mit verschiedenen Terminen, Vorbereitungen und Gedanken zum Gemeindeaufbau lag im Vorfeld vor und findet Zustimmung.

 

3. Nachberufung in den Kirchenvorstand: Stefan Macher wurde in den Kirchenvorstand berufen. Durch seine vielfältige Arbeit für unsere Kirchgemeinde, nicht nur seit seiner spendenfinanzierten Anstellung und als Vorsitzender unseres Lichtblick e.V., der sich

dem Gemeindeaufbau verschrieben hat, bietet seine Berufung eine noch engere Beziehung und Koordination des Gemeindeaufbaus.

 

4. Bau Gemeindehaus in Niederlauterstein: Aktueller

Projektierungsstand und Finanzierungskonzept.

 

5. Die neuen Stühle und Tische für unseren Gemeinderaum im Pfarrhaus sollen gemeinsam mit denen des Lichtblick e.V. gekauft werden, um Kosten zu sparen.

(Anmerkung: 1 Probestuhl befindet sich bereits im Pfarrhaus)

 

6. Funkantenne auf dem Kirchturm: Es gab eine Baubegehung u.a. mit der Telekom. Die Ausführung und damit schnelles Internet in Lauterbach ist im kommenden Jahr zu erwarten.

 

7. Dienstverlängerung Pfr. Fuß: Nach 10 Jahren Dienst am selben Ort, werden mit jedem Pfarrer in unserer Landeskirche Gespräche geführt. 2020 ist das hier soweit. Wenngleich im aktuellen Fall aus Altersgründen eine Versetzung nicht mehr in

Frage kommt, finden die Gespräche mit Pfarrer und KV dennoch

statt.

 

Vorsitzender des KV

Pfarrer Bernhard Fuß

Neues Mitglied für unseren Kirchenvorstand

In seiner Sitzung am 11. März berief unser Kirchenvorstand

 

Stefan Macher

 

als Mitglied in seine Reihen.

 

Stefan Macher ist in der Strobelmühle zu 50% für Thematische Arbeit und in unserer Kirchgemeinde zu 50% für Gemeindeaufbau angestellt. Er ist vielen bekannt als ein engagiertes Gemeindeglied und war bereits in der vorangegangenen Legislaturperiode Mitglied des Kirchenvorstands. Er ist Vorsitzender unseres „Lichtblick e.V.“, der sich dem Gemeindeaufbau unserer Kirchgemeinde verpflichtet fühlt und momentan insbesondere das Projekt „Gemeindehaus Niederlauterstein“ vorantreibt.

 

Wir freuen uns auf diese neue, alte Zusammenarbeit als konstruktive und fruchtbare Bereicherung unserer Arbeit und wünschen Stefan Macher Gottes reichen Segen, Weisheit und viel Kraft für seinen vielfältigen Dienst.

 

Vorsitzender des KV

Pfarrer Bernhard Fuß

Kirchgeld 2019

Besonders danken wir allen, die für das Jahr 2018 pünktlich ihr Kirchgeld überwiesen oder eingezahlt haben. Andere haben es offensichtlich vergessen. Deshalb bitten wir recht herzlich das Versäumnis möglichst schnell nachzuholen.

Wie bereits berichtet, dient das Kirchgeld neben freiwilligen und zusätzlichen Spenden (z.B. besondere Projekte) und neben der Landeskirchensteuer, die mit den Steuern vom Lohn oder Gehalt einbehalten und an die Kirchen abgeführt wird, der Finanzierung der Gemeindearbeit und der Verpflichtungen der Kirchgemeinde. Das

Kirchgeld bleibt zu 100% in der eigenen Kirchgemeinde. Die Erhebung ist nicht in das Belieben der Kirchgemeinde gestellt.

Die Kirchgeldbescheide für das Jahr 2019 erreichen Sie voraussichtlich Ende April, wie es auch in der kirchlichen Ordnung vorgesehen ist.

Abfall auf unserem Friedhof

Besonders jetzt im beginnenden Frühjahr, wenn die Pflanzzeit auf unserem Friedhof wieder beginnt, gilt es viele Abfälle zu beseitigen.

Wir bitten Sie herzlich auf die Mülltrennung zu achten und Ihre Abfälle jeweils nur an den dafür vorgesehenen und bezeichneten Stellen getrennt abzulegen.

Die Umwelt und Gottes Schöpfung wird es Ihnen danken und nicht zuletzt Ihre Geldbörse.

Ungetrennter Müll bedeutet, dass die Entsorgungsunternehmen uns höhere Preise in Rechnung stellen und wir die Friedhofsgebühren erhöhen müssten.

Neues vom CVJM Lichtblick und Projekt Gemeindehaus

Es geht voran! Wenn auch vorerst "nur" die Planungen und Vorbereitungen. Aber um so wichtiger sind die Schritte, die wir in den letzten Wochen gehen konnten, damit alles gut vorbereitet ist, bevor der eigentliche Bau beginnen darf. Am 27.02. konnten wir den fertiggestellten Bauantrag beim Bauordnungsamt einreichen und vorort auch gleich einige Fragen klären.

Der Antrag auf Förderung über "LEADER" wurde am 04.02.19 eingereicht und die Entscheidung darüber am 15.03.19 getroffen.

Wir sind überaus dankbar, dass unser Projekt in diesem Förderaufruf ausgewählt wurde und mit 100.000 € gefördert wird.

Gott ist groß! Das erfüllt uns mit großer Dankbarkeit! Die Losung an diesem Tag stand im Brief an die Epheser 5, 8-9: "Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit."

 

Sehr dankbar sind wir über alle Spender, die den Bau des Gemeindehauses unterstützen. Insgesamt wurden bis jetzt rund 45.000 € gespendet. Vor zwei Wochen bekamen wir auch einen Brief von "Andere Zeiten e.V." mit der Benachrichtigung, dass sie unser Projekt mit 10.000 € unterstützen. Letzte Woche bekamen wir

Post vom Landratsamt mit einer Zusage über 25.000 € für den Bau eines barrierefreien Aufgangs zum Gemeindehaus. Für diese wundervollen Nachrichten sind wir außerordentlich dankbar! Dadurch sind wir unserem Spendenziel ein großes Stück näher gerückt und brauchen derzeit noch ungefähr 13.000€.

 

Bitte unterstützt uns bei dem Projekt Gemeindehaus, indem ihr vor allem für uns betet und vielleicht auch für das Projekt spendet:

CVJM Lichtblick e.V.
IBAN: DE88 8705 4000 0725 0505 94
Erzgebirgssparkasse

 

Bei Fragen zum Projekt könnt ihr euch gern an Stefan Macher, Tony Beck, Johannes Glöckner oder Anne Macher wenden!

Konfirmanden-Rüstzeit in Rudolstadt

Vom 16. bis 21.02. waren unsere 8 Konfirmanden und ich in Rudolstadt in Thüringen auf der jährlichen Konfirmanden-Rüstzeit. Gemeinsam mit den Konfis und Mitarbeitern aus Arnsfeld, Pobers-hau, Zöblitz, Großrückerswalde und Göda waren wir insgesamt rund 90 Personen.

 

Zwischen den täglichen Stillen Zeiten, Abend-andachten und Bibelarbeiten waren wir auch viel Outdoor unterwegs, z.B. zur (Nacht)-Wanderung oder zum Stadt-Spiel in Rudolstadt, wo die Konfirmanden in kleinen Gruppen anhand von Fotos Orte in der Stadt wiederfinden mussten. Gott sei Dank hat

auch das Wetter an diesem Tag gut mitgespielt und wir durften die Stadt bei strahlendem Sonnenschein erkunden.

 

Die Konfis konnten in den gemeinsamen Tagen viel erleben, auch Fußball oder Volleyball spielen, Kreatives gestalten, Schwimmen oder Bowling spielen gehen und einen eigenen Gottesdienst organisieren, bei dem jeder sich mit seinen Gaben einbringen konnte. Ein besonderer Abend war auch der Segnungsabend. Nach einer Gebets- und Lobpreiszeit hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich von einem Mitarbeiter-Team segnen zu lassen.

 

Am Donnerstag brachen wir wieder Richtung Heimat auf und spä-testens nach der Mittagspause im Restaurant zum "Goldenen M" schliefen alle Konfirmanden noch während der Busfahrt ein.

 

Die Konfirmandenrüstzeit war ein sehr eindrückliches Erlebnis für die Konfis, aber auch für die Mitarbeiter, was uns hoffentlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Stefan Macher

Die Losung für heute

Besucherzaehler