August/September 2019

Bestattungen auf unserem Friedhof

In der Vergangenheit wurde immer wieder mal der Wunsch laut, Beerdigungen nicht in der Friedhofshalle zu beginnen, sondern sofort in der Wehrkirche.

 

Die Kirchenvorstand hat nochmals grundsätzlich festgestellt, dass die traditionell gängige Praxis des Beginns in der Friedhofshalle beibehalten und nicht verändert wird.

Demnach gilt weiterhin folgender Ablauf:

 

- Beginn in der Friedhofshalle mit der Aussegnung

- Gang zur Kirche mit dortiger Bestattungsfeier

- anschließend Gang zum Grab mit Beisetzung.

 

Sollten körperbehinderte Besucher damit Schwierigkeiten haben, kann abgesprochen werden, wie für diese Besucher der Gang erleichtert werden kann.

Umbau der Friedhofshalle

Die Stadt Marienberg als Verantwortliche für die Lauterbacher Friedhofshalle beabsichtigt die Halle im Innenraum zu verändern und aufzuwerten, um sie ansprechender und persönlicher zu gestalten. Dabei soll z.B. die bisher übliche Trennung zwischen Sarg und Besuchern aufgehoben, Schadstellen beseitigt und mehr Sitzplätze geschaffen werden. Eine Begehung und Absprache hat bereits stattgefunden. Momentan befindet sich das Projekt noch in der Planungsphase bei der Stadtverwaltung Marienberg.

Gottesdienstkollekten

Hin und wieder ist es passiert, dass z.B. Paare bei Trauungen die Kollekte des Gottesdienstes einem von ihnen unterstützten Projekt zukommen lassen wollten. Dies ist in der Regel nicht möglich und zwar aus folgenden Gründen.

Alle Kollekten, die in den Gottesdiensten (z.B. sonntags, bei Taufen, Trauungen usw.) eingesammelt werden, unterliegen einer landeskirchlichen Ordnung. Sie dienen der Finanzierung der Arbeit in der eigenen Kirchgemeinde und landeskirchlicher Projekte und sind im Haushaltplan als Einnahmen geplant. Der Kirchenvorstand kann über die für die eigene Kirchgemeinde bestimmten Kollekten selber verfügen und diese eigenen oder fremden Projekten widmen. Dazu fasst der KV in jedem Jahr Beschlüsse. Nicht verfügen kann er über diejenigen Kollekten, die landeskirchlichen Projekten gewidmet sind.

Eine gute Sitte ist es bspw., wenn die Familie anlässlich von Taufe, Trauung oder Einsegnung eine extra Spende an die Kirchgemeinde oder ein von ihr unterstütztes Projekt gibt.

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Gäste des jeweiligen Festes zu bitten, statt Geschenken, einen Geldbetrag für das unterstützte Projekt mitzubringen. So geschieht es oft bei Bestattungen, wo die Leidtragenden bitten, von Kränzen und Blumen abzusehen.

Eine Instanz wird 40.....

Naja, eigentlich wird sie nicht 40, sondern hat ihr 40jähriges Jubiläum. Fast jeder in Lauterbach kennt sie und viele hatten mit ihr schon zu tun. Sie ist Anlaufstelle für viele Anliegen: Sie ist da für Freude und Leid, wenn jemand stirbt genauso wie nach der Geburt. Zu ihr kommen alt und jung oder laden bei ihr ab, wenn etwas nicht so richtig rund läuft in der Familie oder in der Kirchgemeinde. Sie lässt keinen abblitzen und nimmt sich Zeit, findet ein gutes Wort, geht kniffligen Dingen nicht aus dem Weg. Sie tröstet, ermutigt, findet Lösungen, denkt voraus und koordiniert:

 

Liebe Regina, du bist schon so was wie eine Institution in Lauterbach uns aus unserer Kanzlei nicht wegzudenken. 40 Jahre hast Du hier durch verschiedene Epochen und unter ganz unterschiedlichen Charakteren von Pfarrern und Kirchenvorständen täglich treu Deine Arbeit getan, musstest Dich immer wieder umstellen, neu einstellen und manchmal auch durchbeißen.

 

Wir haben Dir viel zu verdanken, das mit Geld nicht zu bezahlen ist. Schön, dass Du da bist. Wir danken Dir sehr für Deine Treue und Deinen Dienst und wünschen Dir von Herzen noch eine gute Zeit bei uns und in Deinem Dienst!

 

Dein Bernhard im Namen aller unserer Kirchvorsteher

... und noch ein Jubiläum: 20 Jahre Gitarrenkreis

Vor mehr als 20 Jahren hat es begonnen: Du, lieber Frieder Schönherr, sammeltest junge Menschen um Dich, um mit ihnen Gitarre zu üben und Lieder einzustudieren. Zunächst für manchen etwas ungewohnt: Wieder so was neumodisches in der Kirche... gehörst Du heute einfach dazu und bist nicht mehr wegzudenken mit Deinen Mitstreitern. Besonders in Gottesdiensten erfreust Du mit Deinen Begleitern immer wieder mit Feinsinnigkeit und Engagement, heute inzwischen mit „Frieder & Friends“ mit Euren Liedern und Stücken, als Begleitung für den Gesang der Gemeinde oder auch solo. Auch in den Kliniken bist Du kein Fremder und gestaltest Andachten oder Gottesdienste zu Festtagen mit. Bereits vor vielen Jahren, als ich als Pfarrer von Waldkirchen die Klinikseelsorge betreute, trafen wir uns im Zschopauer Klinikum und sprachen lange miteinander.

 

Wir danken dir sehr herzlich für Dein Engagement und haben es Dir schon in einem Gottesdienst gesagt, wie froh wir sind, dass es Dich gibt. Wir danken Dir ebenfalls für alles Mitdenken, organisieren und Engagement für unsere Kirchgemeinde und im Gemeindeaufbau. Du willst in allererster Linie Gott dienen und stehst lieber bescheiden im Hintergrund, bist kein Mann großer Worte sondern leiser Impulse mit einer großen Liebe für unsere Gemeinde. Wir danken Dir.

 

Dein Bernhard im Namen aller unserer Kirchvorsteher.

Der Kirchenvorstand informiert

Sitzung am 03.06.19

 

  • Informationen zur Änderung der kirchlichen Bauordnung
  • Der kirchliche Baupfleger soll um einen Besichtigungstermin an der Heilandskirche gebeten werden, um die im Winter entstandenen großen Putzschäden zu begutachten
  • DGSVO/Kirchliches Datenschutzgesetz: Anwendung in der Kirchgemeindearbeit
  • Bericht aus dem Gemeindeaufbauausschuss:
    Vorbereitung des Blaulichtgottesdienstes zum Jubiläum unserer Feuerwehr
    Vorbereitung des Zeltabends mit Peter Hahne
  • Entwurf eines Kooperationsvertrages mit dem Lichtblick e.V. wird von Stefan Macher vorgelegt und einzelne Punkte diskutiert, Vertrag soll mit Veränderungen in der nächsten Sitzung nochmals diskutiert werden. Jeder KV schickt dazu an den Pfarrer weitere Vorschläge.
  • Antrag des Lichtblick e.V. auf finanzielle Unterstützung des Baus. Der KV erklärt nochmals seine grundlegende Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung aber auch sonstige Hilfen wie Öffentlichkeitsarbeit und Zurverfügungstellen von Räumen und Terminen für z.B. Benefizveranstaltungen. Ein fester Betrag kann jedoch jetzt nicht festgelegt werden. Dazu muss der neue Haushaltplanentwurf, bei dem mit gestiegenen Kosten zu rechnen ist, abgewartet werden. Aus dem laufenden Haushalt, der knapp bemessen ist, und gerade so ausgeglichen ist, ist keine Unterstützung möglich.
  • Sozialer Tag 2.7. der Schulen: Die KGM beschäftigt an diesem Tag wieder Schüler. Der Pfarrgarten an der Kirche soll bearbeitet und hergerichtet werden.

Sitzung am 01.07.2019

 

  • missionarisches Filmprojekt in den Ferien, veranstaltet von der Jugendallianz Großrückerswalde, soll in der Wehrkirche stattfinden. Der KV stimmt zu
  • Der KV muss einen Datenschutzbeauftragten benennen. Derzeit sind wir noch auf der Suche.
  • Die Zweckbestimmung von der KGM zustehenden Kollekten kann nur der KV festlegen, nicht jedoch Gemeindeglieder z.B. bei Trauungen und Taufen (s. Artikel in diesem Gemeindebrief)
  • Der KV beschäftigt sich ausführlich mit den in letzter Zeit aufgetretenen Änderungswünschen zum Ablauf bei Beerdigungen und beschließt, dass keine Änderung vorgenommen, sondern der bisherige Ablauf unverändert fortgeführt wird. (s. Artikel in diesem Gemeindebrief)
  • Friedhofsarbeiten: Der KV bekräftigt nochmals, dass derzeit keine Änderungen im Arbeitsstundenumfang des Friedhofsmitarbeiters vorgenommen werden können. Einerseits ist der KV momentan dabei, Maschinen und Geräte anzuschaffen, um seine Arbeit zu erleichtern. Andererseits muss nach den Vorschriften für kirchliche Friedhöfe der Arbeitsumfang neu bewertet und auch die Friedhofsgebührenkalkulation überarbeitet, aktualisiert und ggf. eine neue Gebührenordnung beschlossen werden. Dies soll zeitnah geschehen. Auf jeden Fall sind durch den Mitarbeiter stets Prioritäten zu setzen, damit es nicht zu Beschwerden kommt.
  • Bericht des Pfarrers vom 10-Jahresgespräch mit Sup. Findeisen
  • Der KV Marienberg hat unter Beisein von Sup. Findeisen einen neuen Vorschlag gemacht, die Struktur in unserer Region zu gestalten. Darin ist eine Vereinigung der KG Lauterbach mit der KG Zöblitz vorgeschlagen, ebenso der KG Pobershau und Kühnhaide. Zusammen mit Marienberg sollten diese beiden vereinigten KGM ein Schwesternkirchverhältnis bilden. Der KV Marienberg schlägt weiterhin vor, diese Konstellation nur bis zum 31.12.2024 zu betreiben und ab Januar 2025 soll es statt jetzt 5 nur noch eine Kirchgemeinde geben. Vereinigung heißt, ob sich zwei oder 5 vereinigen: Die jeweils vereinigten Kirchgemeinden verlören ihre Eigenständigkeit und hätten keinen eigenen Kirchenvorstand mehr.
    Am Ende der Diskussion würdigte der KV, dass Marienberg sich Gedanken und einen Vorschlag gemacht hat. Allerdings liegt aus dem LKA seit Anfang März immer noch keine Antwort vor auf den damals von allen 5 Gemeinden unterschriebenen Kompromissvorschlag, der mit der Bitte um Sondergenehmigung ans LKA gesandt wurde. Der KV befand, dass uns damit die Grundlage fehlt, neue Verhandlungen aufzunehmen, ehe eine Reaktion des LKA vorliegt.

Sondersitzung am 08.07.19

 

Aus Zeitgründen wurde der Kooperationsvertrag mit dem Lichtblick

e.V. auf diese Sondersitzung verschoben und engagiert und

wohlwollend diskutiert. Nun muss der Lichtblick e.V. sein Votum

abgeben.

 

 

 

 

Vorsitzender des KV

Pfarrer Bernhard Fuß

Neues vom CVJM Lichtblick und Projekt Gemeindehaus

Nun ist es soweit! Die lang erwartete

Baugenehmigung für den Umbau des

Landkaufs Niederlauterstein zu einem

Begegnungszentrum ist da!

 

Das heißt, dass wir jetzt mit den größeren

Abrissarbeiten und dem eigentlichen Umbau beginnen dürfen. Dafür

stehen uns natürlich auch mehrere Baufirmen tatkräftig zur Seite.

So werden wir voraussichtlich im August den Dachstuhl

zurückbauen und gleichzeitig mit den Schachtarbeiten für den

Anbau beginnen, sodass dann schon im Oktober der neue

Dachstuhl aufgebaut werden und das Dach vor Wintereinbruch

noch geschlossen werden kann.

 

Bitte unterstützt uns auch weiterhin, indem ihr vor allem für uns

betet und vielleicht auch für das Projekt spendet oder bei

Arbeitseinsätzen mit helft!

 

Unsere Bankverbindung lautet:

CVJM Lichtblick e.V.

IBAN: DE88 8705 4000 0725 0505 94

Erzgebirgssparkasse

 

Bei Fragen zum Projekt könnt ihr euch gern an Stefan Macher,

Tony Beck, Johannes Glöckner oder Anne Macher wenden.

Aktuelle Termine für die nächsten Baueinsätze könnt ihr bei Stefan

Macher (0162/9617380/mail@stemac.de) erfragen oder im Internet

nachlesen: www.cvjm-lichtblick.de

 

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Die Losung für heute

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